Pressemitteilung

Die B 160 muss endlich gebaut werden

Donnerstag, 23. Oktober 2008


Am 20. Oktober 2008 wurde im Landratsamt Görlitz unter Leitung von Herrn Landrat Lange mit Verantwortlichen aus dem Regionalen Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien und dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit der gegenwärtige Planungsstand zur B 160 (Hoyerswerda–Weißwasser) erörtert.

Der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien verlangt die unverzügliche Aufnahme des Raumordnungsverfahrens zur B 160, um Gewissheit über den Tras-senverlauf zu erhalten. Für die verkehrlich bessere Anbindung von Weißwasser an das Autobahnnetz ist der zeitnahe, leistungsfähige und verkehrssichere Ausbau der B 156 zwischen Weißwasser und Boxberg/O.L. notwendig. Die Verbesserung der West-Ost-Verbindung im Rahmen der B 160 kann relativ zeitnah und unter Berücksichtigung der räumlichen Zwangspunkte und der vorhandenen Trassen durch Neubau der B 160 aus dem Raum Schwarze Pumpe nach Neustadt (Spree) und Nutzung der bestehenden Spreestraße (K 8481) bis Boxberg/O.L. erfolgen. Eine Weiterführung der überörtlichen Verkehre nach Niesky, Görlitz und Wrocław (Breslau) ist von Boxberg/O.L. über die S 131 nach Rietschen und die B 115 nach Görlitz bereits vorgezeichnet. Ein zügiger Ausbau der Verbindung Boxberg/O.L.–Weißwasser über die Spreestraße und die B 156 kann jedoch die Vorteile einer kürzeren Verbindung über das rückwärtige Kippengelände des Tagebau Nochten nicht ersetzen. Daher bleibt diese Linienführung, sobald sie in ca. 20 Jahren bergbaubedingt möglich wird, die Vorzugsvariante nach Weißwasser mit dem Vorteil, dass eine Bundesstraßenführung durch Schleife und Trebendorf nicht notwendig wird.

Entscheidungsdruck für die Trassenfestlegung sieht der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien auch wegen des laufenden Braunkohlenplanverfahrens Nochten für den Abbau des Vorranggebietes für Braunkohle.

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