Pressemitteilung

Jahrespressekonferenz 2001

Dienstag, 06. Februar 2001


Im Jahr 2000 gelang dem Regionalen Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien mit dem Satzungsbeschluss zum Regionalplan der Planungsregion Oberlausitz-Niederschlesien der entscheidende Schritt für die räumliche Ordnung in seinem 4400 km² großen Verbandsgebiet. Nunmehr bestehen legitimierte regionalplanerische Grundlagen für die Siedlungsstruktur, für die Entwicklung der Verkehrswege, für die Nutzung von Windkraft, für die Gewinnung von oberflächennahen Rohstoffen, für die Sicherung der Trinkwasservorräte und für die Bewahrung der landschaftlichen Schönheiten und die Erhaltung eines vielfältigen Naturraumes. Der Regionale Planungsverband wird sich nun nach Kräften der Verwirklichung seines Raumordnungsplanes zuwenden: Dazu gehören insbesondere die Modernisierung der Straßenverkehrsinfratsruktur sowie die Aufrechterhaltung der Fernverkehrsverbindungen bei der Bahn. Das Konzept zur Windkraftnutzung wird die besonders sensiblen Landschaftsteile der Oberlausitz in ihrer gewohnten Erscheinung bewahren.

Mit der Verabschiedung der Sanierungsrahmenpläne Burghammer und Lohsa hat der zentrale Teil des "Lausitzer Seenlandes" zwischen Schwarzer Pumpe/Spreewitz und Lohsa abgestimmte regionale Planungsunterlagen erhalten.

Noch im Frühjahr wird der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien abschließend über den Sanierungsrahmenplan Scheibe entscheiden. Damit wird dem überwiegenden Teil des "Lausitzer Seenlandes" eine geordnete Entwicklung ermöglicht.

Der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien hat die Regionalen Entwicklungskonzepte bei den konzeptionellen Ausarbeitungen wirkungsvoll unterstützt. Damit können die Regionalen Entwicklungskonzepte "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft", "Lausitzer Seenland - Fürst-Pückler-Land" und "Kleines Dreieck Zittau - Hradek - Bogatynia" nach Bewertung der Konzeptvorschläge in die Realisierung ausgewählter Projekte übergehen.

Die Zusammenarbeit mit der Landesplanung in den polnischen Woiwodschaften Dolnoslaskie und Lubuskie wurde im Jahr 2000 intensiviert:

Vorteilhaft ist dabei besonders die gegenseitige Auskunft bei Planungsabsichten im Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Damit können grenzübergreifende Synergieeffekte genutzt werden.

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