Die Region im Überblick

Die Regionalplanung fungiert als Brücke zwischen der Landesplanung und kommunalen Planungsinteressen.

Eine wesentliche Grundlage für die zukünftige räumliche Entwicklung sind der für die Planungsregion Oberlausitz-Niederschlesien aufzustellende Regionalplan sowie die für den Braunkohlenbergbau aufzustellenden Braunkohlen- bzw. Sanierungsrahmenpläne. Im Regionalplan sind die Grundsätze und Ziele der Raumordnung für die Region räumlich und sachlich ausgeformt. Damit ist der Regionalplan der verbindliche Rahmen für die räumliche Ordnung und Entwicklung im Planungsgebiet. Braunkohlen- und Sanierungsrahmenpläne bilden die regionalplanerische Grundlage für den Abbau der Braunkohle und die spätere Sanierung eines Tagebaues. Der Sanierungsrahmenplan gibt Auskunft über die zukünftige Nutzung eines stillgelegten Tagebaues.

Ein Oberzentrum, welches die Region bestimmt, fehlt. Die Städte Bautzen, Görlitz und Hoyerswerda bilden einen Oberzentralen Städteverbund.

Karte der Planungsregion mit eingezeichneten Landkreisgrenzen

Der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien wurde am 25. September 1992 in Bautzen gegründet. Er ist Träger der Regionalplanung. Das Hauptorgan des Verbandes ist die Verbandsversammlung, welche aus den Landräten sowie aus weiteren Verbandsräten und aus beratenden Mitgliedern besteht.