Der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien setzt sich weiterhin für die Verbesserung der Eisenbahnverbindungen zu unseren Nachbarregionen nach Polen und Tschechien ein. Der Regionale Planungsverband sieht sich auch durch die Feststellungen der gemeinsamen Kabinettssitzung der deutschen und polnischen Regierung vom 21. Juni 2011 zur Verbesserung der grenzübergreifenden Verkehrswege unterstützt und hofft, dass nunmehr zielgerichtete Entscheidungen getroffen werden.
Die Verkehrskonferenz am 24. Oktober 2011 im Schlesischen Museum zu Görlitz stellte aktuelle Vorhaben und Projekte vor und es wurden Möglichkeiten mit ausgewählten Bahnexperten diskutiert.


Begrüßung
durch Landrat Bernd Lange
und Landrat Artur Bielinski

Reisen in Schlesien in alter Zeit
Dr. Martin Kügler, Schlesisches Museum zu Görlitz

Von Schlesien nach Brandenburg und Sachsen - Erreichbarkeiten verbessern, Hochgeschwindigkeitsnetze verbinden
Dr. Maciej Zathey, Direktor der Abteilung Regionalentwicklung, Marschallamt Woiwodschaft Niederschlesien, Breslau

Schneller von Prag nach Liberec und Berlin
Mgr. Jan Ilik, Tschechisches Verkehrsministerium, Prag

Vorzugslinien für kurze Reisezeiten von Berlin nach Schlesien und weitere kurzfristige Verbesserungsmöglichkeiten
Dr. Jürgen Murach, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin

Via Regia Plus und INTERCONECTING - eine Chance für den Lückenschluss Dresden-Görlitz-Kohlfurt (Wegliniec)
Dr. Fritz Schnabel, Sächsisches Staatsministerium des Innern, Dresden

Aktuelle und strategische Maßnahmen des Freistaates Sachsen zur Verbesserung der Erreichbarkeiten im Güter- und Reisezugverkehr auf der Via Regia
Bernd Sablotny, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dresden

Die CENTRAL EUROPE-Projekte INTERRegio-Rail und Via Regia Plus - Zielstellungen, Erwartungen und Ergebnisse vor dem Hintergrund der deutsch-polnischen Kooperation
Martin Reents, INFRASTRUKTUR & UMWELT, Koordinator Via Regia Plus

Grenzüberschreitende Vorgaben im SPNV in Zentraleuropa - Strategien für die rechtliche Ausgestaltung am Beispiel deutsch-polnischer Vergaben
Dr. Thomas Stockmann, Rechtsanwalt, Schumann Rechtsanwälte Notare, Berlin


Potenzialermittlung und Fahrzeugtypen für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und Polen
Kai Dahme, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Torsten Perner, ETC Transport Consultants GmbH

Stellungnahmen der regionalen Akteure, Diskussion
Heike Uhe, npkg Deutsch-Polnische Wirtschaftskooperation

Podiumsdiskussion
mit Landrat Bernd Lange (Landrat des Landkreises Görlitz), Mgr. Jan Ilik (Tschechisches Verkehrsministerium, Prag), Danuta Dominiak-Woźniak (Gesandte-Botschaftsrätin, Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland), Arthur Stempel (Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Sachsen, Deutsche Bahn AG, Leipzig)
Herr Dr. Heinrich
Telefon: +49 (0) 3591 273 240
Telefax: +49 (0) 3591 273 282
E-Mail: peter.heinrich(at)rpv-oberlausitz-niederschlesien.de