Grenzüberschreitende Koordinierung der kommunalen Flächennutzungsplanung im deutsch-tschechischen Grenzraum (Studie zur Dokumentation und Auswertung des Projekts KOREG - deutsche Fassung)

Autoren

Dirk Bölitz / Robert Knippschild

Erscheinungsjahr / Umfang

2007, 30 S.

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort
  • Zielstellung, Hintergrund und Aufbau dieser Studie
  • Vergleich der raumbezogenen Planungssysteme in Deutschland und der Tschechischen Republik
  • Auswertung des Projektes KOREG
  • Empfehlungen für die zukünftige Koordinierung der Flächennutzungsplanung im deutsch-tschechischen Grenzraum
  • Quellen / Anhang

Kurzzusammenfassung

Mit dem Projekt „Koordinierung der regionalen Raumentwicklung in der Euroregion Neiße (KOREG)“ wurden 2006 mehrere Teilprojekte, die sich mit der Abstimmung der Raumentwicklung auf kommunaler und regionaler Ebene befassten, vereint. Das Projekt gliederte sich in die Vorhaben für den Raum der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa ein und hatte das Oberziel, einen gemeinsamen Kooperationsraum durch planerische Zusammenarbeit zu erreichen. Daraus leiteten sich die Teilprojekte als Unterziele ab, wobei insbesondere die Verbesserung und Verstetigung des grenzüberschreitenden Informationsflusses im Bereich der amtlichen Planung im Vordergrund stand. Dieser grenzüberschreitende Informationsfluss wurde im Rahmen des KOREG-Vorhabens durch den Aufbau von Mechanismen für einen geordneten und andauernden Informationsaustausch wie z. B. Übersetzungen ausgewählter amtlicher Dokumente, Internetpräsentationen usw. und durch einen ersten Dokumentenaustausch erreicht. Das gesamte KOREG-Projekt wurde durch die EU im Rahmen von INTERREG III A gefördert und gliederte sich in mehrere Teilprojekte (KOREG D/PL, KOREG PL/D, KOREG D/CZ, KOREG CZ/D), wobei jeweils ein Teilprojektpaar den polnisch-deutschen und ein weiteres Projektpaar den deutsch-tschechischen Grenzraum beleuchtete.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass in dem KOREG-Projekt positive Ergebnisse erzielt wurden, die nicht nur einer verbesserten Abstimmung entlang dem deutsch-polnischen und deutsch-tschechischen Grenzraum sondern auch als Basis für weitere Vorhaben dienen. Der Projektabschluss erfolgte in der Hoffnung, dass sich die gewonnenen Resultate in die tägliche Planungsarbeit beiderseits der Grenzen integrieren lassen. Die Ergebnisse des KOREG-Projekts wurden in den Heften 5 und 6 der „Schriftenreihe für Regionalentwicklung“ niedergelegt.