


Auf Grund des prognostizierten Klimawandels ist es erforderlich, bereits vorsorgend bestehende Entwicklungspfade der Region zu überdenken und zukunftsfähige Anpassungsstrategien zu entwickeln. Dazu ist es allerdings notwendig, die Folgen des Klimawandels möglichst konkret einzuschätzen. Während dies lange Zeit nicht in einer regionalen Detaillierung möglich war, liegen mittlerweile regionalisierte Klimaprojektionen vor, die eine solche Folgenabschätzung grundsätzlich möglich machen. Dies ist das Thema der im Auftrag des Regionalen Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien durch das Lehr- und Forschungsgebiet Landschaftsplanung der TU Dresden erarbeiteten Studie. Mit der Studie werden ein regionaler Überblick gegeben, aus regionaler Sicht die Handlungsschwerpunkte definiert und erste Ansätze für Anpassungsstrategien entwickelt. Zur Einschätzung der Verletzbarkeit der Region Oberlausitz-Niederschlesien gegenüber den Folgewirkungen des Klimawandels und zur Ableitung von Empfehlungen für Klimaanpassungsmaßnahmen und -strategien wurden sowohl thematische als auch nutzungs- und funktionsbezogene Schwerpunkte gesetzt.
Mit der Veranstaltung „Vulnerabilitätsstudie Oberlausitz-Niederschlesien“ am 30. Juni 2011 im Landratsamt Bautzen, Verwaltungsstandort Kamenz, wurde die Studie abgeschlossen.
Dr. Robert Schwarze
Dr. Werner Dröge
TU Dresden, Institut für Hydrologie und Meteorologie
Herr Weichler
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